(Problem-)Hund Melly?!

Auf den ersten Runden mit Otti im nahegelegenden Wald traf ich des Öfteren Manuela und ihr Rudel. Diese führt eine kleine Hundepension >>> und somit war sie selten mit weniger als fünf Hunden unterwegs. Nachdem Manuela als Pflegestelle Problemhund Melly vom Tierschutzverein übernommen hatte, hörte ich vom Hund erwartungsgemäß nichts Gutes und dann von Manu gar nichts mehr. Vorgestern erfolgte dann endlich der Griff zum Telefon mit anschließender Verabredung zur gemeinsamen Gassirunde. Manu ist inzwischen ins nähere Umland gezogen und so trafen sich heute zwei Menschen und sieben Hunde.

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Die letzten Meldungen zu Melly verhießen aber Stress pur, denn dieser kleine Hund greift erbarmungslos alles an, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Sozial verträglich ist eindeutig anders. Aber das Training von Anja Baumert zeigt Wirkung.

Anfangs noch mich und Otti mit komm-mir-zu-nahe-und-ich-kill-dich-Blick fixierend, hat Manu den kleinen Giftzwerg richtig gut im Griff und Otti beruhigt scheinbar Melly. Und siehe da, bereits nach wenigen Minuten toben beide Hunde spielerisch durch das Unterholz. Nach Aussage von Manu hat Melly noch nie so schnell einen anderen Hund an sich heran gelassen.

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Ich genieße das Laufen im Rudel und beobachte intensiv Hundekommunikation. Für mich steht nach diesem Nachmittag endgültig fest, Otti bekommt irgendwann Gesellschaft in Form eines zweiten Hundes. Und nun habe ich richtig Blut geleckt, denn ich will noch mehr über Hunde lernen. Leider gibt es im Tierschutz dazu keine Möglichkeit, aber wer weiß, wo sich mir die Chance irgendwann ergibt?

Melly benimmt sich zumindest Otti und ihrem eigenen Rudel gegenüber … ein Traum, wenn man weiß, wie unsicher bis aggressiv der Hund vorher war und dass noch längst nicht alle Probleme behoben sind. Aber der Anfang ist gemacht.

Und Manu, auch wenn Otti und Melly sich toll verstehen, aber Melly ist nicht „mein“ Hund, ich kann mir nicht vorstellen, die täglich um mich zu haben. Die gehört ohnehin als Zweit- oder Dritthund zu souveränen Hunden und Haltern, die ihr auch die letzten Ängste nehmen können. Außerdem wird mir der Tierschutzverein nicht einmal mehr einen Marienkäfer anvertrauen, nachdem unsere Meinungsverschiedenheiten nicht mehr zu korrigieren sind. Die schieben Melly jetzt nach eigener Aussage demnächst ohnehin in ein Tierheim mit Hundetrainer ab …

 

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2 Gedanken zu „(Problem-)Hund Melly?!“

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