„… hier sind ganz gefährliche … Dinger!“

Es ist mal wieder so weit. Die ersten Sonnenstrahlen Mitte März und schon beginnt die Krötenwanderung. Durch unser Fließ und den See kommt es hier jedes Jahr zu einem echten Naturschauspiel. Ohne einen echten Schritt mehr machen zu können, bewegt man sich teilweise auf Zehenspitzen im Zick-Zack-Kurs um die Kröten. Bevor aber die eigentliche Wanderung von wo nach wo auch immer einsetzt, genießen es die ersten, sich den warzigen Wanst auf den durch die Sonne erhitzten gepflasterten Wegen zu wärmen. Kröte kross vom heißem Stein.

kroeten_2014

An sich ist die Krötenwanderung kein Problem, wenn man beim Gehen die Augen ein wenig offenhält, um nicht darauf zu treten. Aber offensichtlich kennt Otti noch keine Kröten. Und nachdem er die ersten entdeckt hat, sind die ihm regelrecht unheimlich. Wie kann sich auch etwas bewegen, was keinen Geruch verströmt? Vorsichtig wird geschnüffelt, aber beim ersten Anzeichen von Krötenzuckungen wird aus dem Stand entsetzt 1,42 Meter zurück gesprungen. Was ist das? Also wird jede Kröte ausgiebig verbellt. Ziemlich nervig, wenn der gesamte Wald weiß, wo Otti sich gerade aufhält und welche Kröte er namentlich ausfindig gemacht hat. Aber nach der 231. Begegnung wird es ihm zum Glück langweilig.

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